Anmeldungen für den IFGK-Herbstlehrgang ab sofort möglich

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Die Termine für den nunmehr 8. Lehrgang für „Konfliktmanagement, Gewalt- und Radikalisierungsprävention“ stehen fest. Wenn Sie als Praktikerin oder Praktiker regelmäßig mit Gewalt- und Konfliktsituationen konfrontiert sind und sich in den Bereichen des Konfliktmanagements, der Gewalt- und Radikalisierungsprävention weiterbilden und mit anderen Berufssparten vernetzten möchten, bewerben Sie sich jetzt für den Herbst 2019. Es erwartet Sie ein praxisorientierter Lehrgang bestehend aus einer erprobten Kombination aus Vorträgen und Workshops über theoretische Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen, Interventionsansätze, Instrumente und eine Reihe von praktischen Beispielen aus dem Alltag. Zum Abschluss erhalten Sie ein Diplom.

  • Termine: 27./28. Sept., 04./05. Okt., 11./12. Okt., 18./19. Okt., 15./16. Nov., 22./23. Nov.
  • Unterrichtszeiten: Freitag von 12:00-18:00 Uhr und Samstag von 09:00-13:00 Uhr
  • Ort: Wiener Hilfswerk, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
  • Bewerbung: Ab 15. März mit Lebenslauf an office@ifgk.at

Details
Der Lehrgang ist auf 15 Personen beschränkt. Die Anwesenheit an allen Terminen ist unbedingt erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 1.250,– zzgl. 20% MwSt. Bitte beachten Sie die Stornobedingungen.

Vertiefungsseminar Radikalisierungsprävention
Überdies freuen wir uns, aufgrund der hohen Nachfrage, dieses Jahr erstmals ein zusätzliches Vertiefungsseminar zur Radikalisierungsprävention anbieten zu können. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Herbstlehrgangs ist ein kostenloser Platz reserviert.

Neue Fördermöglichkeiten durch Wien Cert Zertifizierung
Das Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement in Familien ist seit Kurzem vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung als Bildungsträger anerkannt. Durch die Zertifizierung mit dem Wien Cert ist das Institut nun vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) als Bildungsträger anerkannt und übernimmt je nach Ausgangslage bis zu 50% der Lehrgangskosten. Alle Details zu Fördermöglichkeiten finden Sie direkt beim WAFF.

Wien Cert Zertifizierung

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Das Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement in Familien ist nun vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung sowie vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) als Erwachsenenbildungsträger anerkannt und mit dem Wien Cert zertifiziert.

Als Qualitätssicherungsverfahren bescheinigt diese Zertifizierung dem Institut die Erfüllung definierter Standards in Erwachsenenbildungseinrichtungen und berechtigt Teilnehmerinnen und -teilnehmer eines Lehrgangs für eine Förderung. Um Förderungen kann daher ab sofort direkt beim WAFF angesucht werden.

Weitere Details zu Zertifizierungsverfahren und Wien Cert sind hier nachzulesen.

Hintergrundbericht: Warum Männer Frauen schlagen

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Das Magazin News beleuchtet in einem aktuellen Artikel, warum Männer Gewalt an Frauen ausüben und was dagegen getan werden muss. Auch Mag.a Natascha Florence Bousa, wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement, teilt darin Erfahrungen aus ihrer Beratungstätigkeit und zeigt bisher vernachlässigte Potentiale in der Prävention auf. Eine ihrer zentralen Botschaften ist die Bewusstseinsbildung, auch einer der wesentlichen Ansatzpunkte des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement.

„Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ein Bewusstsein zu schaffen. Ich glaube nicht, dass Beratungsstellen und Einrichtungen alleine was bewirken können. Es fängt bei der Erziehung im Kindergarten an, über wachsame Lehrer in der Schule und schließlich zur Zivilcourage jedes Einzelnen auf der Straße.“

 

Toxische Männlichkeit:
Warum Männer Frauen schlagen
Artikel jetzt lesen

Diplomverleihung für MultiplikatorInnen gegen Gewalt

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Der mittlerweile 7. IFGK-Lehrgang für „Konfliktmanagement, Gewalt- und Radikalisierungsprävention“ fand am 6. Dezember 2018 einen erfolgreichen Abschluss. Im Rahmen der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ fand gestern eine Festveranstaltung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie und Jugend und dem Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) statt, die Frau Mag. Natascha Bousa, wissenschaftliche Leiterin des IFGK-Lehrgangs, feierlich eröffnete.

In ihrem Impulsreferat betonte Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, dass Gewalt in all ihren Ausprägungen eine gesellschaftliche Herausforderung ist, die uns täglich begleitet und beschäftigt, obwohl wir in einem der sichersten Länder der Welt leben. „Vor allem die Vermeidung von Gewalt in Familien ist eine zentrale Herausforderung.  Präventivmaßnahmen und Aufklärung zählen zu den wichtigsten Aufgaben im Kampf gegen Gewalt. Den Stellenwert von Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung in diesem Bereich, wie es das Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement verfolgt, kann man gar nicht genug hervorheben.“

Ein weiterer Teil der Veranstaltung war außerdem der Fachvortrag von Prim. Dr. Christian Kienbacher, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie,

Vorstand Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Unter dem Titel „Risiko- und Schutzfaktoren für Störungen des Sozialverhaltens“ beleuchtete er das Thema Gewalt aus medizinischer Sicht und stellte Präventionsmöglichkeiten insbesondere durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin und Bildungseinrichtungen dar.

Feierlicher Abschluss der Veranstaltung war die durch die Frau Bundesministerin. Wir gratulieren wir den Absolventinnen und Absolventen des nunmehr 7. Lehrgangs und bedanken uns für ihren wertvollen Beitrag, den sie zur Gewalt- und Radikalisierungsprävention in ihrer täglichen Arbeit leisten.

Die glücklichen Absolventinnen und Absolventen mit der Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und weiteren Ehrengästen

7. IFGK-Lehrgang in Wien gestartet

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Am 21. September 2018 begrüßte Institutsdirektor Dr. Alexander Janda neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 7. Lehrgang für Gewaltprävention und Konfliktmanagement in Familien. Er bedankte sich gleich vorweg für das Interesse und das Engagement in diesem Thema und betonte den Praxisbezug des Lehrganges. Auch Mag. Natascha Florence Bousa, wissenschaftliche Leiterin und inhaltliche Koordinatorin des Lehrgangs unterstreicht, dass sich der Lehrgang an den Problemsituationen orientiert, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst aus ihrem Berufsalltag kennen und fordert dazu auf, sich aktiv einzubringen und untereinander auszutauschen.

An sechs Wochenenden werden theoretische und rechtliche Grundlagen, besondere Konfliktsituationen und Herausforderungen, Radikalisierungsprävention sowie Anwendungsinstrumente thematisiert, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihren Tätigkeiten als Pädagogen, Betreuer und Coach an praxisorientierten Interventionsmethoden zu bereichern. Am Ende es Lehrganges steht der Abschluss mit einem Diplom.