Daher handeln wir

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Aus aktuellem Anlass und ohne Worte…

DIPLOMLEHRGANG KONFLIKTMANAGEMENT, GEWALT- UND RADIKALISIERUNGSPRÄVENTION 2021

10.09.2021 bis 13.11. 2021

VERTIEFUNGSSEMINAR RADIKALISIERUNGSPRÄVENTION
12.11.2021 und
13.11.2021

Diplomlehrgang startet mit COVID-Präventionskonzept

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IFGK Seminarraum 2020

Diplomlehrgang startet in Präsenz mit Präventionskonzept zugunsten des Schutzes der Gesundheit. Auch heuer haben sich wieder engagierte Menschen aus den unterschiedlichen Berufsbereichen zusammengefunden, um in diesen besonderen Zeiten ihr Wissen zu erweitern und im persönlichen Erfahrungsaustausch mit Expertinnen und Experten sowie voneinander zu lernen.

Wir haben ein neues Logo

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Das IFGK ist eine lebendige Dialog- und Weiterbildungsplattform von Expertinnen und Experten. Sie steht allen Interessierten offen und hat zum Ziel, den sozialen Frieden zu stärken und präventiv zu wirken, wenn es um Konflikte, Gewalt und Radikalisierungstendenzen in unserer Gesellschaft geht. Wie bedeutend Prävention ist, wird häufig erst dann bewusst, wenn wir mit Gewaltthemen unmittelbar konfrontiert sind und uns die Frage stellen: Hätte ich vorab etwas tun können?

In den vergangenen Jahren durften wir im Zuge unserer Weiterbildungsaktivitäten zahlreiche engagierte Menschen kennenlernen, die uns häufig infolge eines Anlassfalls kontaktierten und die Verantwortung im Umgang mit Gewalt und Konflikten zeigten. Konflikte können gelöst werden und Entwicklungen begünstigen, wenn sie zeitnah thematisiert werden. Gewalt und Radikalisierung kann verhindert werden, wenn dahingehende Tendenzen als solche erkannt und rechtzeitig – sei es in Form einer klaren Haltung, Grenzsetzung und/oder (be)schützend – gehandelt wird. Mit unserem neuen Logo möchten wir dies zum Ausdruck bringen. Unser Engagement werden wir auch in Zukunft von Herzen beibehalten und weitertragen.

Feierlicher Abschluss und Diplomverleihung des 8. IFGK-Lehrgangs

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Nach sechs intensiven Wochenenden mit einer erprobten Kombination aus Vorträgen und Workshops rund um die Themen Konfliktmanagement, Gewalt- und Radikalisierungsprävention ist vergangenen Freitag ein weiterer Lehrgang des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement erfolgreich zu Ende gegangen. Im Rahmen der Diplomverleihung am Abend des 13. Dezembers 2019 fanden sich die aus ganz Österreich kommenden elf Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit Partnern und Unterstützern des IFGK im feierlichen Ambiente des Mozarthaus Gewölbes für einen gemeinsamen Abschluss zusammen.

In seinen Eröffnungsworten erzählte Institutsobmann Gerhard Unterganschnigg von der Gründung des IFGK und lies in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der letzten fünf Jahre Revue passieren. Ein besonderer Dank galt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs, die mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Dem schloss sich auch Mag. Natascha Florence Bousa, Direktorin des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement, an. Im Rahmen der feierlichen Überreichung der Diplome betonte sie nicht nur Vorbildwirkung der Absolventinnen und Absolventen für die Gesellschaft, sondern gab auch einen kleinen Einblick in die Arbeit, die jede und jeder einzelne von ihnen tagtäglich österreichweit leistet.

Herzstück der Veranstaltung war der fachliche Vortrag von Prof. Dr. Udo Jesionek zur Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Umgang mit jugendlichen Straftäterinnen und Straftätern. Bei seiner früheren Tätigkeit als Präsident des Jugendgerichtshofes Wien, als Honorarprofessor für Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Johannes Kepler Universität Linz und als Präsident der Hilfsorganisation Weißer Ring war bzw. ist er seit über 40 Jahren im Bereich der Gewaltprävention und des Opferschutzes aktiv. In seinem Vortrag legte er ein besonderes Augenmerk darauf, dass nicht die möglichst hohe Bestrafung von jugendlichen Gewalttaten, sondern die Kommunikation und die Zusammenarbeit von Justiz, Medizin und diversen Sozialeinrichtungen, um nur einige zu nennen, notwendige Schritte dafür sind, um junge Menschen wieder auf den richtigen Weg zurückzuführen. Auf Kommunikation und Vernetzung liegen auch die Schwerpunkte in der Arbeit des IFGK, wie die Institutsleiterin mit besonderem Dank an den Festredner betont.

Für einen besonders persönlichen Abschluss der Veranstaltung sorgte einer der Absolventen selbst, der sich mit einer Geschichte und einem Musikstück auf dem Klangauge, eine stimmbare Schlitztrommel aus Metall, bedankte und zum Nachdenken anregte.

 

Ö1 Beitrag: „Wenn Wut explodiert”

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In der Sendereihe Radiokolleg thematisierte der Radiosender Ö1 Ende November die Hintergründe von Gewalt und aktuelle Ansätze in der Prävention in und außerhalb Österreichs. Mag. Natascha Florence Bousa, Direktorin des Instituts für Gewaltprävention und Konfliktmanagement, war in dieser Sendung zu Gast und teilte ihre Erfahrungen aus der Beratungstätigkeit für Radikalisierungsprävention und interkulturelle Kommunikation. Sie spricht einerseits darüber, wie Gewalt entsteht und klärt andererseits darüber auf, wie man sich als Betroffener oder auch Beobachter einer Gewaltsituation richtig verhalten sollte.

„Wenn man eine Gewaltsituation beobachtet, ist es wichtig, eine Haltung dazu einzunehmen und nicht einfach wegzuschauen. Das Thema Gewalt geht jeden etwas an.“

„Wenn Wut explodiert. Neue Wegen in der Gewaltprävention“
Details zur Sendung
Der Beitrag zum Nachhören:

Quelle: ORF Radio